Auf der Grenze

Silke Rokitta, Auf der Grenze, 2015 – 3 Fotografien, Inkjetprints auf Baryt, 40 x 32 cm

 

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Elf City

Walking mostly in the middle of the night, at a place far from the places I knew, an Iceland even alien to Icelanders. Far from the cities, in May, when the night is never dark and just a twilight of maybe two hours, creating a state between. In a time when the light between day and night illuminates the land, and a heat wave pushes the temperature above twenty degrees every day.
Drying racks, Elf hills, playgrounds, blocked up windows, industry buildings, buoys, signals, the horizon. Smooth agates in the streambeds, crystal high up in the mountains of green and red stone.
Smell of seaweed, constant breeze.
A geological formation on the brink of the village: home of the Icelandic Queen of the Elves.
Elf City.

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Imago mortis

Die sechs gut erhaltenen Mumien aus der Gruft der Parochialkirche in Berlin-Mitte wirken nach ca. 250 Jahren immer noch emotional lebendig, sie strahlen Eigenart und eine starke Präsenz aus.
Klassisch in Schwarzweiß portraitiert, mit dauerhaften Abzügen auf Barytpapier, möchte ich ihre Würde respektieren. Auch im Tod ist ein Teil ihrer Individualität noch wahrnehmbar, sie lösen eine Resonanz in uns aus, sie erinnern uns, sie sind unvergänglich in ihrer Gegenwart. Weiterlesen „Imago mortis“

In einem Haus

silkerokitta_ineinemhaus_pfannkuchen
aus „In einem Haus“: Immer gibt es, wenn schon nicht Lösungen, so doch Ansätze. Puzzle, 30 x 40 cm, Silke Rokitta, 2009

Die gesamte Installation findet sich HIER – bitte klicken!

Eng, weit, offen, dunkel, hell, laut, zugig, verschlossen, heimlich.
Mit Luken, mit Fenstern, mit Läden, mit Löchern, mit Klappen, mit Gittern.
Die Mauern werden nach oben hin dünner, die Grundfläche größer. Mehr Licht, mehr Höhe. Die Vögel, die Federn. Staub und Vogelkot. Wind. Steine, Stufen, Holz und Mörtel. Brutplatz. Alter Stadtknochen.

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Arboretum

Fast schon auf dem Lande, oberhalb der Stadt, wurde der Forstbotanische Garten der Universität Göttingen in den Siebziger Jahren des vergangenen Jahrhunderts angelegt.
In einer topografisch kaum zu definierenden Landschaft, hügelig und bewaldet, im hohen Gras, stehen die Gruppen der Bäume isoliert voneinander, bezogen aufeinander.
Die Pflanzung ist durchdacht aufgebaut und thematisch gruppiert. Weiterlesen „Arboretum“

Waldgesellschaften

 

Pflanzen bilden Gesellschaften. Sie gruppieren sich, unterstützen sich, haben Vorlieben, reagieren auf Einflüsse, verdrängen sich gegenseitig, bilden Konkurrenzen und Unverträglichkeiten aus. Sie verändern sich und bilden ein dynamisches Gefüge.
Die uns umgebende Vegetation bildet einen genauen Spiegel unserer Kultur. Kulturlandschaft ist das Umfeld, in dem wir uns bewegen.  Weiterlesen „Waldgesellschaften“