Konglomerat 01

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Silke Rokitta – Konglomerat 01 – 2016 – Objekt (Plüschtierfüsse und Discokugelmotor, Durchmesser ca. 76 cm)

 

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„Existenz“, LICHT(e)WEGE 2014

Inmitten von Dunkelheit schwebt eine bläulich leuchtende Seifenblase zum Boden. Sie zerplatzt. Die nächste Blase sinkt. Auch sie zerplatzt. Nun eine Gruppe von Blasen, klein und groß, sie fallen zu Boden, sie vergehen auf dem Weg dorthin. Seifenblase um Seifenblase entsteht, fällt und löst sich auf, leuchtend, perfekt, zart und vergänglich.

Seit der Antike ist die Seifenblase eine Metapher für die Vergänglichkeit der menschlichen Existenz.

Silke Rokitta, 2014

 Installation, Seifenblasenmaschine und Licht, Silke Rokitta, 2014


“ Auch das poetische Motiv der Seifenblasen, das Silke Rokitta in ihrem Beitrag „Existenz“ aufgreift, findet sich in unserer Schausammlung. Auf dem Vanitas Gemälde, das im Untergeschoss des Museums hängt, kann der Besucher neben einem Totenschädel auch Seifenblasen entdecken. Weiterlesen „„Existenz“, LICHT(e)WEGE 2014″

Parallel Perspective

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Two lines are geometrically parallel if they do not intersect. Two geometrically parallel lines intersect in the distance, meet at horizon for the human eye.
So I wanted to test my human perception: what would happen if I would mark two lines, seemingly parallel for the eye, not intersecting in the distance? They would spread out and would not be parallel in reality anymore – but give an impression of parallelism for human perception.

To mark the lines I used wooden sticks, used for marking tracks in the mountains. I liked the idea to use material close to the place, to offer a connection between my abstract experiment and the site, to avoid materials not common up here. I also liked the easy way of placing and removing the wooden sticks, illustrating an abstract idea in a most reduced, simple way. Black of wood, white of snow, easy like a pencil on paper, like a sketch, the simplified structure of an idea. I found out that my idea sounded simply, but it was difficult to realize. There is no exact measure possible out in the snow. You need somebody who show you the right positions of every stick and direct you by sign, some mark to fix the eye, for example on a window, for the person who helps you, and in the end it is not the mark that decides, it is the human eye. The lines simply have to seem to be parallel, no matter of reality.

In the end I found the lines.

It works.

Parallels do not intersect.

Silke Rokitta, 2007

Parellel Perspective, Silke Rokitta, Wooden sticks, Finsevatnet / Finse, Norway, 2007

Shells

 

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Während der Dionysià Residency im Mai 2008 im isländischen Borgarfjordur eystri wanderte ich viel durch die Umgebung des Dorfes. Hohe Gerüste aus Holz stehen in der freien Landschaft, an ihnen hängt der Kabeljau zum Trocknen. Der Wind bewegt sich, sie stoßen aneinander, klappern leise und hohl. In der ehemaligen Fischfabrik des Ortes hängte ich Miesmuscheln an Wollfäden. In der Zugluft klappern auch sie.

Installation, Muscheln und Wolle, Borgarfjordur eystri, Island, 2008

In einem Haus

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aus „In einem Haus“: Immer gibt es, wenn schon nicht Lösungen, so doch Ansätze. Puzzle, 30 x 40 cm, Silke Rokitta, 2009

Die gesamte Installation findet sich HIER – bitte klicken!

Eng, weit, offen, dunkel, hell, laut, zugig, verschlossen, heimlich.
Mit Luken, mit Fenstern, mit Läden, mit Löchern, mit Klappen, mit Gittern.
Die Mauern werden nach oben hin dünner, die Grundfläche größer. Mehr Licht, mehr Höhe. Die Vögel, die Federn. Staub und Vogelkot. Wind. Steine, Stufen, Holz und Mörtel. Brutplatz. Alter Stadtknochen.

Weiterlesen „In einem Haus“