meisterschüler06

„Waldeinsamkeit“ ist ein Schlüsselwort der deutschen Romantik. Da stellt man sich einen versponnenen Poeten vor, der – ganz allein durchs Dickicht irrlichternd – den Wald vor lauter Bäumen nicht sieht, weil er seinen Träumen nachhängt. Vor dieser Weltflucht schützt die Kamera. Mit ihren Bildern beweist Silke Rokitta augenfällig, daß Waldeinsamkeit auch Konzentration aufs Reale bedeuten kann, eben den Blick für Bäume – als namentlich exakt bezeichnete Individuen einer Waldgesellschaft. Weiterlesen „meisterschüler06“

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Arboretum

Fast schon auf dem Lande, oberhalb der Stadt, wurde der Forstbotanische Garten der Universität Göttingen in den Siebziger Jahren des vergangenen Jahrhunderts angelegt.
In einer topografisch kaum zu definierenden Landschaft, hügelig und bewaldet, im hohen Gras, stehen die Gruppen der Bäume isoliert voneinander, bezogen aufeinander.
Die Pflanzung ist durchdacht aufgebaut und thematisch gruppiert. Weiterlesen „Arboretum“