Artist Statement

 

Ursprünglich in der Dokumentarfotografie und dort speziell in den Themen der Kulturlandschaft verortet, erforsche ich nun in Objekten und Rauminstallationen kristalline Zustände, Serien und Ordnungssysteme, ihre Strukturen, Zeitbedürfnisse, Verwandlungen, Abweichungen und Störungen.

Mich interessieren Grundformen und Naturgesetze: durch künstlerische Interventionen und Wiederholungen formen sich ästhetische und sinnliche Reaktionsmuster.

Momentan züchte ich Kristalle aus Düngesalzen, bilde Konglomerate aus Plüschtieren und verarbeite in Linolschnitten durch das Neolithikum inspirierte visuelle Grundmuster in den Varianten von Strich, Linie und Punkt.

 

Silke Rokitta

2017

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Salze – Objekte und Bildwerke

Silke Rokitta

Salze – Objekte und Bildwerke

04.-26.11.2017, Forum S 15, Hannover

Silke Rokitta zeigt in ihrer Einzelausstellung „Salze“ Bildwerke und Objekte aus Düngesalzen.

Düngesalze bestehen aus Mineralien. Salze bilden Kristalle. Der Kristall ist ihre grundlegende Struktur. Befreit von kommerziellen und sachlichen Aspekten gibt Silke Rokitta den Düngesalzen im Kristallisationsprozess ihre grundlegende Struktur zurück.

Das Nützlich-Schädliche wird schön. Die umweltbeeinflussende Substanz verwandelt sich in zufällige ästhetische Form, folgt physikalisch-chemischen Gesetzmäßigkeiten, um das zu werden, was sie in ihrer Substanz wirklich ist.

Ähnlich wie im alchemischen Prozess der Transmutation verändert sich die Substanz in ihrer Qualität. Der künstlerische Prozess wirkt stellvertretend für die Heilung und Bewusstwerdung der grundlegenden Form.

Salze VI

Salze VI – Sechzehn Einzelkristalle aus Monokaliumsulfat (je ca. 11 – 14 cm lang) in Tischvitrine

Salze IV

Düngesalze auf Büttenpapier, ca. 32 x 43 cm, gerahmt, 2017

Salze V

Einzelkristalle auf dem Ursprungssalz auf Tonuntersetzer, unterschiedliche Größen, 2017

Salze III

Düngesalze auf Büttenpapier, ca. 68 x 96 cm, 2017