Milch Brot

Installation

1112 Notizzettel aus ca. 14 Jahren

2018

 

 

 

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Artist Statement

 

Ursprünglich in der Dokumentarfotografie und dort speziell in den Themen der Kulturlandschaft verortet, erforsche ich nun in Objekten und Rauminstallationen kristalline Zustände, Serien und Ordnungssysteme, ihre Strukturen, Zeitbedürfnisse, Verwandlungen, Abweichungen und Störungen.

Mich interessieren Grundformen und Naturgesetze: durch künstlerische Interventionen und Wiederholungen formen sich ästhetische und sinnliche Reaktionsmuster.

Momentan züchte ich Kristalle aus Düngesalzen, bilde Konglomerate aus Plüschtieren und verarbeite in Linolschnitten durch das Neolithikum inspirierte visuelle Grundmuster in den Varianten von Strich, Linie und Punkt.

 

Silke Rokitta

2017

Salze – Objekte und Bildwerke

Silke Rokitta

Salze – Objekte und Bildwerke

04.-26.11.2017, Forum S 15, Hannover

Silke Rokitta zeigt in ihrer Einzelausstellung „Salze“ Bildwerke und Objekte aus Düngesalzen.

Düngesalze bestehen aus Mineralien. Salze bilden Kristalle. Der Kristall ist ihre grundlegende Struktur. Befreit von kommerziellen und sachlichen Aspekten gibt Silke Rokitta den Düngesalzen im Kristallisationsprozess ihre grundlegende Struktur zurück.

Das Nützlich-Schädliche wird schön. Die umweltbeeinflussende Substanz verwandelt sich in zufällige ästhetische Form, folgt physikalisch-chemischen Gesetzmäßigkeiten, um das zu werden, was sie in ihrer Substanz wirklich ist.

Ähnlich wie im alchemischen Prozess der Transmutation verändert sich die Substanz in ihrer Qualität. Der künstlerische Prozess wirkt stellvertretend für die Heilung und Bewusstwerdung der grundlegenden Form.

Salze VI

Salze VI – Sechzehn Einzelkristalle aus Monokaliumsulfat (je ca. 11 – 14 cm lang) in Tischvitrine

Salze IV

Düngesalze auf Büttenpapier, ca. 32 x 43 cm, gerahmt, 2017

Salze V

Einzelkristalle auf dem Ursprungssalz auf Tonuntersetzer, unterschiedliche Größen, 2017

Salze III

Düngesalze auf Büttenpapier, ca. 68 x 96 cm, 2017

Salze II

Salze II – Neun Einzelkristalle auf entsprechendem Düngesalz in Tonuntersetzer Ø 20 cm, 2015

von links nach recht und oben nach unten:

Patentkali, Monokaliumsulfat, Kupfersulfat, Hakaphos Rot, Hakaphos Grün, Hakaphos Gelb, Kaliumaluminiumsulfat, Bittersalz, Hakaphos Blau

Salze I

Düngesalze ermöglichen hohe landwirtschaftliche Erträge und werden in enormen Mengen ausgebracht, sie lassen Pflanzen wachsen, erhöhen die Qualität, gefährden aber auch während der Herstellung und durch erhöhten Gebrauch das Grundwasser und versalzen den Boden.

Befreit von kommerziellen und sachlichen Aspekten gebe ich den Salzen ihre grundlegende kristalline Struktur wieder. Das Nützlich-Schädliche wird schön. Die umweltbeeinflussende Substanz verwandelt sich in zufällige ästhetische Form, folgt physikalisch-chemischen Gesetzmäßigkeiten, um das zu werden, was sie in ihrer Substanz wirklich ist. Weiterlesen „Salze I“

Salze II

Düngesalze ermöglichen hohe landwirtschaftliche Erträge und werden in enormen Mengen ausgebracht, sie lassen Pflanzen wachsen, erhöhen die Qualität, gefährden aber auch während der Herstellung und durch erhöhten Gebrauch das Grundwasser und versalzen den Boden.

Befreit von kommerziellen und sachlichen Aspekten gebe ich den Salzen ihre grundlegende kristalline Struktur wieder. Das Nützlich-Schädliche wird schön. Die umweltbeeinflussende Substanz verwandelt sich in zufällige ästhetische Form, folgt physikalisch-chemischen Gesetzmäßigkeiten, um das zu werden, was sie in ihrer Substanz wirklich ist. Weiterlesen „Salze II“

Jahresgabenausstellung 2016

Silke Rokitta zeigt neue Arbeiten in der „Jahresgabenausstellung 2016“ des Kunstvereins Neustadt am Rübenberge e.V.:

Vernissage am Freitag, dem 29.01.2016 um 19:00 Uhr mit einer Einführung von Christian Fahlke

Finissage am Sonnabend, dem 27.02.2016 ab 15:00 Uhr

Die Ausstellung ist vom 30. Januar bis zum 27. Februar 2016 zu folgenden Zeiten geöffnet: Weiterlesen „Jahresgabenausstellung 2016“

Ein Selbstportrait bei ME, MYSELF AND WHY

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ME, MYSELF AND WHY

Eine Kunstausstellung zum Thema Selbstportrait

15.-24.08.2014

Das ATELIER ohne Titel wird am 15. August 5 Jahre alt und das feiern wir mit einer partizipativen Kunstausstellung zum Thema >SelbstportraitSelfie<-Druckstation? Geeeenau! Denn wir wollen auch DICH bzw. Dein Selbstportrait in unsere Ausstellung mit einbinden. Print it. Hang it. Share it. Weiterlesen „Ein Selbstportrait bei ME, MYSELF AND WHY“

Zu den „Kulturlandschaften“ von Silke Rokitta

… Naturlandschaften, das heißt, naturbelassene Landschaften, bestehen heutzutage so gut wie nicht mehr. Denn mittlerweile hat der Mensch die Finger überall im Spiel und gestaltet Landschaft nach seinen Ideen und Bedürfnissen. Deshalb dient das Wort lediglich noch als begriffliche Abgrenzung zu Kulturlandschaften. Die UNESCO nennt sie Kulturgüter, in denen sich die Wechselwirkung von Mensch und Natur repräsentieren. Kulturlandschaften veranschaulichen die Evolution und das Sesshaftwerden von menschlichen Gesellschaften. In ihnen repräsentieren sich physische Anstrengungen, soziale, ökonomische und kulturelle Kräfte auf der einen und natürlichen Bedingungen, Dieser Prozess dauert bis heute an. Weiterlesen „Zu den „Kulturlandschaften“ von Silke Rokitta“

konnektor #25 “Heimatbild”

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Mit einer meiner „Waldgesellschaften“ nehme ich an der Ausstellung „Heimatbild“ im Konnektor Hannover teil:

Ausgangspunkt und einziges festes Element in der prozesshaften Themen-Ausstellung ist die Serie “black as pitch” von Olaf Rößler. Die imposanten, mystisch-faszinierenden Fotografien zeigen Landschaft und Architektur seiner Heimat – fotografiert bei Nacht.  –  Neben diesen großen, dunklen und nur dezent farbigen Fotos werden als Kontrast vielfältige fotografische Arbeiten aus einer offenen Ausschreibung sowie Workshopergebnisse von Fotospaziergängen durch Hannover zum Thema Heimat präsentiert.

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„Kipp es!“ Aktion Doppelter Kippenberger beim 16. Zinnober Kunstvolkslauf im Forum S 15

Zum diesjährigen Kunstvolkslauf zeigte das Atelierhaus Seestrasse / FORUM S 15 in der Ausstellung „Exemplarisches“ Arbeiten von Markus Hutter, Zoe MacTaggart, Olav Raschke und Silke Rokitta.

Als AKTION wurde schon fast traditionsgemäß die Dopingbar geöffnet:

Zur Stärkung für geschwächte Volksläufer wurde in diesem Jahr der DOPPELTE KIPPENBERGER ausgeschenkt !

Als Gegenleistung konnten die Volksläufer mit Naturalien bezahlen: Nur wer eine Zeichnung auf zur Verfügung gestelltes Hotelbriefpapier, Firmennotizblöcke und dergleichen anfertigte und hinterließ, konnte sich den Drink leisten… Weiterlesen „„Kipp es!“ Aktion Doppelter Kippenberger beim 16. Zinnober Kunstvolkslauf im Forum S 15″

Ein Zuckerschädel für die „Überbleibsel“ im konnektor

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Silke Rokitta – Zuckerschädel (Zucker, Einmachglas – 2012)

 konnektor #21 „Überbleibsel“

Unbeachtet, misslungen, bestellt und nicht abgeholt. Etwas aus den sprichwörtlichen Spänen, die dort fallen, wo gearbeitet wird. Unbeliebt, in Schubladen versteckt, die Reste vom Buffet, zu schade, um es wegzuwerfen, vielleicht wird es irgendwann doch noch etwas, vielleicht ist es jetzt etwas?

Die Ausstellung war international ausgeschrieben und zeigt über 50 Überbleibsel von Künstlern aus Deutschland, den USA, der Schweiz, England, Südafrika, Österreich, Irland, Schweden, Finnland, Kolumbien, Serbien, der Türkei, Paraguay, Frankreich, Italien, Belgien und Hongkong. Weiterlesen „Ein Zuckerschädel für die „Überbleibsel“ im konnektor“

meisterschüler06

„Waldeinsamkeit“ ist ein Schlüsselwort der deutschen Romantik. Da stellt man sich einen versponnenen Poeten vor, der – ganz allein durchs Dickicht irrlichternd – den Wald vor lauter Bäumen nicht sieht, weil er seinen Träumen nachhängt. Vor dieser Weltflucht schützt die Kamera. Mit ihren Bildern beweist Silke Rokitta augenfällig, daß Waldeinsamkeit auch Konzentration aufs Reale bedeuten kann, eben den Blick für Bäume – als namentlich exakt bezeichnete Individuen einer Waldgesellschaft. Weiterlesen „meisterschüler06“